Neue EU-Energieausweise für Immobilien: Hälfte aller Wohnimmobilien in Deutschland kann keine Energieeffizienzklasse ausweisen
In Deutschland wird ein erheblicher Teil der zum Verkauf stehenden Wohnimmobilien weiterhin ohne gültigen Energieausweis angeboten, obwohl dieser für Verkauf, Vermietung und Finanzierung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Eine aktuelle Analyse von Town & Country Haus zeigt dabei deutliche regionale Unterschiede und macht auf Defizite bei der energetischen Transparenz in Immobilieninseraten aufmerksam. Vor dem Hintergrund der kommenden EU Gebäuderichtlinie steigt der Druck auf Eigentümer, den energetischen Zustand ihrer Immobilien frühzeitig nachvollziehbar zu dokumentieren.
Für rund die Hälfte aller zum Verkauf stehenden Häuser wird aktuell kein Energieausweis vorgelegt. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von Town & Country Haus, die bundesweit führende Marke im lizenzierten Massivhausbau. Hausbesitzern ohne Energieausweis drohen bereits jetzt Nachteile bei Verkauf, Vermietung oder Finanzierung. Im Zuge der neuen EU-Gebäuderichtlinie, deren Umsetzung in nationales Recht bis zum 29. Mai 2026 vorgesehen ist und sich in Deutschland derzeit noch im Gesetzgebungsverfahren befindet, können künftig strengere Anforderungen an die energetische Bewertung von Immobilien eingeführt werden. Die vorliegende deutschlandweite Analyse von mehr als 12.000 Immowelt-Inseraten zeigt, in welchen der 30 größten Städte Deutschlands der größte Handlungsbedarf besteht. Die Experten von Town & Country House geben zudem Handlungsempfehlungen im Hinblick auf die neuen EU-Energievorgaben für Immobilieneigentümer.




